Dienstag, 15. Juli 2014

Jedes Haus hat eine Seele

Wissen Sie, jedes Haus hat eine Seele. Oh, nicht von Anfang an. Das dauert eine Weile. Aber am Ende besitzt jedes Haus eine Seele. Natürlich ist nicht jede Seele gut. Das wissen Sie ja sicherlich. Nehmen Sie dieses Haus hier zum Beispiel. Darf ich es Ihnen zeigen? Kommen sie doch einfach mit, keine Angst, ich möchte Ihnen nur erklären, wie das Haus zu einer Seele kommt. Sehen Sie, das Haus ist schon alt. Sehr alt. Es hat viel gesehen. Viel erlebt. Das prägt solch ein Gebäude natürlich.

Sehen Sie, eine wunderbare Halle nicht wahr? Ich finde die geschwungene Treppe beeindruckend. Diese fast schon aristokratische Erscheinung aus dunklem Kirschholz, fühlen Sie wie glatt die Oberfläche des Geländers ist? Poliert von vielen Händen. Und wie weich der Teppich auf den Stufen. Kommen Sie nur herein. Dieser Leuchter wirft ein unglaublich harmonisches Licht auf die Täfelung der Wände oder? Schauen Sie, von hier oben können Sie die Türe sehen. Stellen Sie sich einmal die Wirkung vor, wenn man Gästen über diese Stufen entgegengeht.

Die Großherzogin Andraczy nutze diese Wirkung immer sehr gerne. Wie meinen? Oh, die Großherzogin war die letzte Besitzerin dieses Hauses. Seit ihrem Tod steht das Haus leider leer. So ein großes Anwesen kann sich ja heute niemand mehr leisten. Nun, die Großherzogin musste sich darüber keine Gedanken machen. Die Arbeit die solch ein Haus macht, übernahmen eine ganze Reihe von Hausangestellten. Ein lustiges Wort, finden Sie nicht auch? Hausangestellte. Als würde sich das Haus sein Personal selbst aussuchen. Sehr unwahrscheinlich oder?

Kommen sie mit, ich zeige Ihnen die Privatgemächer der Großherzogin. Sie hatte einen äußerst exklusiven Geschmack. Sehen sie die Schnitzereien über der Türe. Vorsicht, erschrecken Sie nicht. Wenn man darunter steht, können die beiden hölzernen Figuren ein wenig beängstigend sein. Sie waren wohl so eine Art Warnung, dass man die Herrin dieses Hauses nicht behelligen sollte. Bei dem Anblick auf diese verstörend schönen Wesen, die sich sofort auf jeden zu stürzen scheinen, der die Räumlichkeiten der Großherzogin betritt, überlegt man sich wirklich, ob man die Herrin stören sollte.

Aber ich kann ihnen versichern, dass Ihnen nichts geschieht. Es sind nur Holzfiguren. Sie brauchen sich nicht zu fürchten. Willkommen im Empfangszimmer der Großherzogin. Sehen sie die wundervolle Stofftapete, dieses Muster, fast meint man, man müsse die Blumen darauf schon riechen können. Das Mobiliar ist eher schlicht, ein sehr viel aufwändigeres und größeres Empfangszimmer befindet sich im Erdgeschoss. Dieses hier war für intimere Gäste gedacht. Ich sehe, ihnen ist die Uhr aufgefallen.

Ein besonders schönes Stück. Leider geht sie nicht mehr. Ich habe einmal versucht sie aufzuziehen, aber sie lässt sich gar nicht mehr in Gang bringen. Dabei würde ich gerne einmal hören, wie sie die Stunden schlägt. Es ist ein bisschen als wäre das Herz des Hauses stehen geblieben. Angeblich soll die Uhr mit dem letzten Herzschlag der Großherzogin aufgehört haben zu Ticken, aber ich denke, das ist nur eine schöne Geschichte.

Folgen Sie mir in die nächsten Zimmer. Hier entlang bitte. Begeben wir uns als nächstes in die Bibliothek. Dieser Raum ist besonders beeindruckend, nicht wahr. Diese Regale reichen wirklich bis unter die Decke. Sehen sie das Licht? Es fällt durch diese beiden großen Fenster herein. Nein, hinaus sehen kann man nicht. Man würde dort aber auch nur in einen kleinen Lichthof im inneren des Hauses sehen. Er führt vom Dach bis ins Erdgeschoss, denn die Großherzogin wollte natürliches Licht in all ihren Räumen. Der Innenhof ist übrigens von oben bis unten mit polierten Silberplatten verkleidet. Sie sorgen für dieses warme Licht.

Wie sie sehen, sind die meisten Bücherregale leer. Die meisten Bücher wurden mach dem Tod der Herrin verbrannt. Warum? Oh, man hielt sie für gefährlich. Aber wenn sie mich fragen, das ist albern, wie könnte ein Buch gefährlich sein? Sie haben Recht, ja, es gibt Bücher, deren Inhalt einen Angriff auf den guten Geschmack bildet. Nun, ich habe gehört die meisten Bücher hatten alchemistische Themen, sicher nichts, um das es schade wäre. Aber wer weiß, was noch alles den Flammen übergeben wurde, was uns heute unschätzbar wertvoll erschiene. Von hier aus gelangen wir in das Schlafgemach.

Ja, die vielen Spinnweben machen mich auch traurig, aber man bräuchte viele Hände, dieses Haus in einem bewohnbaren Zustand zu halten. Da hier niemand mehr wohnen will, verkommen die Räume langsam. Sehen sie sich dieses Monstrum von Bett an, kaum zu glauben, dass nur ein einziger Mensch darin geschlafen hat oder? Ja, das wäre Platz für eine ganze Familie. Die Großherzogin hatte es gerne bequem. Das sieht man auch an ihrem Bad.

Sehen sie, fließend warmes und kaltes Wasser. Das war damals etwas ganz neues. Nichtmal die besten Hotels konnten damit dienen. Der Marmor wird leider stumpf. Und auch die wundervolle Kupferwanne hat ihre besten Zeiten lange hinter sich. Sehen Sie die Löwenfüße? Wundervoll,nicht wahr. Ich finde die Einrichtung wirklich geschmackvoll. Aber lassen sie uns wieder ins Schlafzimmer gehen. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass es offenbar keinen Zugang für das Personal gibt?

Das täuscht aber. Ja, jeder Raum hier hat einen versteckten Zugang. Hier im Schlafgemach liegt die Türe versteckt hinter der Tapete. Schauen sie hier, dort kann man die Umrisse erkennen. Warten Sie ich werde die Türe für Sie öffnen. Sie geht ein bisschen schwer. Man müsste sie einmal ölen.  Es riecht ein bisschen muffig, diese Gänge haben keine Fenster.Viele der Wände hier sind hohl und beherbergen solche Gänge und Treppenhäuser. Man kann ungesehen jeden Raum in diesem Haus über diese Gänge erreichen. Interessant nicht wahr?

Lassen sie uns das einmal ausprobieren. Ich habe eine Taschenlampe hier. Passen sie auf, die Stufen  sind sehr steil und manche sind schon morsch. Aber kommen sie nur, ich zeige ihnen den vielleicht merkwürdigsten Raum dieses Hauses. Langsam, wir haben ja keine Eile. Wäre doch unangenehm, wenn sie hier ausgleiten und sich vielleicht noch verletzen. Lassen Sie uns ein bisschen langsamer machen. Ich erzähle ihnen inzwischen noch etwas über die letzte Bewohnerin dieses Hauses.

Die Großherzogin war eine reiche Witwe, über einige Ecken mit dem englischen König und dem russischen Zaren verwandt. Woher ihr Geld stammte ist nicht ganz klar, aber sie hatte genug davon und hat auch ihr Leben lang reichlich davon ausgegeben. Ich finde, das kann man dem Haus auch ansehen. Wir sind fast am Ziel, noch hier um diese Ecke, dann sind wir da. Warten Sie ich helfe Ihnen. Die Stufe ist schon zu morsch, nehmen Sie meine Hand. So, sehr gut, da vorne können Sie schon den Lichtschein der Geheimtüre sehen.

Dieser Mechanismus funktioniert noch immer. Es ist erstaunlich, wie dicht die Türen schließen. Sie werden sehen, dass man von Innen die Türe nicht mehr sehen kann, wenn man sie erst einmal geschlossen hat. Ich führe sie in das große Besucherzimmer. Sehen Sie, wirklich repräsentativ, nicht wahr. Diese Möbel sind noch immer in gutem Zustand. Hier empfing die Großherzogin üblicherweise ihre Besucher. Sie wären sicherlich auch beeindruckt von dieser geschmackvollen Einrichtung. Auch wenn die Spiegel schon ein wenig blind geworden sind, sie geben dem Raum noch immer eine erstaunliche Weite.

Stellen Sie sich die vielen großen Vasen einmal mit Blumen vor, der Raum von seinem Kronleuchter hell erstrahlt. Und wieder die milchigen Fenster zum Innenhof. Wundervoll die Wirkung dieses diffusen Lichteinfalls. Der Schreibtisch dort hinten ist auch ein Schmuckstück. Sehen sie ihn sich nur näher an. Wundervolle Schnitzereien und eine schwarze Granitplatte. Setzen sie sich doch einmal. Ich werde mich hier hinter den Schreibtisch setzen. Ich sitze ein bisschen erhöht, haben sie es bemerkt? Ein kleiner Trick mit einer großen Wirkung. Wie meinen Sie? Bedrohlich? Aber nicht doch, ich wirke doch nicht bedrohlich. Oder vielleicht doch? Das liegt aber sicher nur daran, dass sie jetzt ein bisschen zu mir aufsehen müssen.

Ich muss ihnen etwas gestehen. Ich habe sie nicht ganz ohne Grund in dieses Haus eingeladen. Sie erinnern sich? Ich wollte ihnen zeigen, dass das Haus eine Seele hat. Nun, das kommt so: die Großherzogin war eine grausame Frau. Sie ließ von ihrem treuen und skrupellosen Diener immer wieder junge, hübsche Frauen entführen. Sie erinnern sind an die Wanne im Bad? Dort pflegte die Großherzogin im frischen Blut dieser Mädchen zu baden. Ja, sie glaubte dadurch ewig zu leben.

Wie sehr sie sich doch irrte. All diese jungen Mädchen starben völlig umsonst. Nun, wie ich Ihnen bereits erzählt habe, starb die Großherzogin. Oh, habe ich Sie jetzt erschreckt? Das wollte ich nicht. Ich erzähle Ihnen nur, was man hier von vielen der Bewohner in der Nachbarschaft zu hören bekommt, wenn man nur genug Schnaps spendiert und vorsichtig das Gespräch auf das verfluchte Haus bringt. Oh, hatte ich das noch nicht erwähnt? Viele glauben, auf dem Haus liegt ein Fluch.

Ich muss ihnen noch etwas gestehen. Dieser Schreibtisch hat ein weiteres Geheimnis. Es gibt hier einen kleinen Schalter, hier unter der Platte. Warten Sie, ja, man kann ihn fühlen. Bleiben sie nur still sitzen, ihnen passiert nichts. Ich habe ihnen doch gesagt, sie müssen sich nicht fürchten. Was dieser Schalter auslöst? Nun, das werden sie gleich sehen. Passen Sie auf.

Haben sie sich verletzt? Sehen sie, der Schalter löst eine Falltüre unter dem Stuhl vor dem Schreibtisch aus. Sie brauchen nicht um Hilfe zu rufen. Hier hört sie niemand und wenn doch... nun,  wer betritt schon freiwillig ein verfluchtes Haus? Sehen Sie, wenn ich Ihnen vor der Eingangstüre gesagt hätte, das Haus sei verflucht, wären Sie mir sicher nicht ins Innere gefolgt,nicht wahr? Nein, ich werde Sie nicht befreien. Wer ich bin? Können Sie sich das nicht denken? Ich bin der letzte Diener der Großherzogin.

Sie fragen sich jetzt sicherlich, was das alles mit der Seele des Hauses zu tun hat, oder? Nun, als die Großherzogin starb, konnte ihre Seele weder in den Himmel, noch wurde sie in der Hölle eingelassen. Was blieb ihr also übrig, als sich dem Haus zu schenken? Ja, Häuser haben Seelen. Manche Häuser haben eine schwarze Seele. So wie dieses. Ich werde jetzt die Falltüre wieder schließen. Keine Angst, es wird nicht lange dauern. Was meinen Sie? Oh, aber das sagte ich doch bereits. Jedes Haus hat eine Seele und diese Seele braucht hin und wieder ein bisschen Nahrung...

In der Tiefe

Ich war mitten in der kleinen Ruine auf der Waldlichtung über die Stufen gestolpert. Es gab einen Zugang zu den Kellern. Doch er war mit Schutt und Erde bedeckt und so musste ich ihn erst mühsam wieder freilegen. Es dauerte fast einen Monat, bis ich es geschafft hatte, alle Steine, Balken und Erdbrocken von der Öffnung zu räumen. Ich war vorsichtig gewesen, hatte weder großes Werkzeug noch andere Männer zur Hilfe genommen und Stein für Stein die verwitterten, zerbrochenen Stufen freigelegt. Ich hoffte auf eine lohnenswerte Entdeckung in den vielleicht noch erhalten gebliebenen Kellern der alten Abtei. Dabei wollte ich keine Zeugen, niemanden, mit dem ich am Ende meine Schätze teilen musste.

Es waren noch ein oder zwei Stunden Tageslicht übrig geblieben, als ich den Zugang so weit von den Abbruchresten befreit hatte, dass ich mich in den Untergrund wagen konnte. Doch ich musste mich noch einen Tag gedulden. Ich hatte zwar eine Schaufel und eine Hacke dabei, aber weder Fackel noch Laterne oder einen Beutel für die Funde, die ich zu machen hoffte. Ich sammelte im Wald einige halb vermodert Äste und Zweige und bedeckte damit den jetzt leicht zu findenden Eingang.

Die Nacht war unruhig und ich wälzte mich in kaum zu zügelnder Vorfreude und banger Hoffnung in meinem Bett hin und her ohne wirklich Ruhe zu finden. Vor dem ersten Hahnenschrei war ich auf den Beinen, packte eine kleine Mahlzeit und einen Leinensack in meinen Beutel, nahm eine Laterne und mein Feuerzeug mit und machte mich auf in den Wald. Eine Stunde brauchte ich bis zum Waldrand und eine weitere halbe Stunde um auf versteckten Wegen und Wildwechseln bis zu der Ruine zu gelangen. Die Kapelle war eine der wenigen Steinbauten des Klosters gewesen. Die Holzhütten der Mönch waren längst zu Staub und Erde zerfallen, nur das Fundament der Klosterküche, des Backhauses und die Ruinen der verlassenen Kapelle waren im Dickicht des Waldes überhaupt noch auszumachen.

Die Sonne war gerade erst über den dichten Baumkronen zu sehen, als ich die Lichtung erreichte. Die Äste bedeckten noch immer unberührt den Eingang zu den Gewölben unter der Kapelle. Ich zog sie zur Seite und entzündete die Laterne, bevor ich mich vorsichtig über die in den Jahren zerfallenen Stufen in die Tiefe arbeitete. Die Treppe führte geradewegs in die Kühle der Erde. An ihrem Fuß konnte ich den Einstieg in diese Unterwelt gerade noch als einen silbrigen Lichtschimmer erkennen, vor mir lag ein langer, dunkler Korridor. Doch das Licht der Laterne reichte nicht bis zu seinem Ende.

Vorsichtig folgte ich den meist zerbrochenen Bodenplatten durch das kalte und unheimliche Gewölbe, das bisher an keiner Seite eine Tür oder einen Abzweig gezeigt hatte. Ich drehte mich noch einmal um, konnte die untersten Stufen der Treppe gerade noch im Licht der Laterne erkennen. Vor mir blieb das Ende des Ganges noch immer unsichtbar. Ich tastete mich unsicher an den klammen Wänden entlang, spürte ihre eisige Kühle unter meinen Fingerspitzen und bemühte mich im Lichtkegel der Laterne zu erkennen, wo der Gang enden würde.

Ich kam nur langsam voran, an einigen Stellen waren Steine aus dem Gewölbe gebrochen. Ich machte mir ernsthafte Sorgen, dass der Gang vor mir irgendwo bereits ganz eingefallen sein könnte und mir den Zugang zu den Katakomben verwehren würde. Ich stieg über zerbrochene Steine, watete durch Pfützen und Schlammlöcher und machte mir zu ersten Mal Gedanken darüber, dass ich den Platz an dem das Kloster einst stand längst hinter mir gelassen haben musste. Warum hatte man diesen Gang angelegt und wo führte er hin.

Langsam wurde mir meine eigene Reise unheimlich und ich spielte gerade mit dem Gedanken, wieder zurück ans Licht zu gehen, als der Gang direkt vor mir einen scharfen Knick nach links machte. Die Neugier siegte über mein Unbehagen und ich folgte dem Gang weiter in die Tiefe. Er hatte ein leichtes Gefälle, war aber deutlich besser erhalten als es der Weg bis hierher gewesen war. Die Wände waren auch trockener und irgendwo her musste Frischluft kommen, denn der leicht modrige Geruch der Erde wich dem Geruch des Wassers. Mir wurde wieder leichter ums Herz, auch wenn eine Rückkehr an die Oberfläche natürlich bedeuten würde, dass ich mit leeren Händen zurückkehren würde und die ganze Arbeit der vergangenen Tage völlig sinnlos gewesen war. Unbewusst strich ich mit den Fingern über die Schwielen an meinen Händen. Ich hatte hart gearbeitet, um hier her zu gelangen.

Einen kurzen Moment glaubte ich Schritte hinter mir zu hören. Erschrocken blieb ich stehen und lauschte. Nichts. Hatten die Wände nur das Tappen meiner eigenen Schritte zurückgeworfen? Vorsichtig setzte ich einen Fuß vor den anderen und schlich ein bisschen weiter. Erst als ich wieder normal ging, kamen die Geräusche wieder. Es mussten meine eigenen Schritte sein, die in dem dunklen Korridor so unheimlich hallten.

Der Gang endete an einer weiteren Treppe. Ein steinerner Türrahmen mit Resten eines eisernen Scharniers zeigte mir, dass dieser Bereich einmal verschlossen gewesen sein musste. In der gegenüberliegenden Steinsäule konnte man noch die Vertiefungen erkennen, in die einmal die schweren Riegel griffen die den Zugang verschlossen. Einzelne Holzreste konnte ich bei genauem Hinsehen noch auf dem Boden des Ganges und den obersten Stufen, der in einer Rundung nach rechts verlaufenden Treppe erkennen.

Ich folgte den Stufen weiter nach unten. Nah wenigen Schritten konnte ich vor mir einen Lichtschimmer ausmachen, aber so tief wie ich unter der Erde war, konnte das nicht sein. Ich tastete mich weiter vor und tatsächlich, in der inneren Rundung der Treppenwände gab es ein kleines Fenster. Drei schmale Säulen trugen zwei Steinbögen, die nicht mehr als eine Spanne groß waren. Gierig atmete ich die frische Luft ein und warf einen Blick in das offene Rund, um das sich die Treppe zu schlängeln schien.

Ich dachte sofort an einen Brunnenschacht, als ich nach oben sah. Dort konnte ich weit über mir ein kreisrundes Loch erkennen, durch das einige wenige Lichtstrahlen den Weg nach hier unten fanden. Am Rand ragten einige Zweige über die gemauerte Einfassung dieses Brunnenlochs, darüber leuchtete der Mond. Konnte es wirklich sein, dass ich schon so lange unter der Erde war, dass ein ganzer Tag vergangen war? In der gegenüberliegen Wand konnte ich ein Stück weit unter mir ein weiteres Fenster erkennen. Ich beschloss also der Wendeltreppe weiter nach unten zu folgen.

Bis die Treppe ein Ende erreichte und vor einer schweren Holztüre endete, kam ich noch an sieben anderen dieser Fenster vorbei und der Blick daraus in das Innere des Schachts zeigte mir, dass ich inzwischen zu tief unter der Erde war, um noch vom Licht des Mondes erreicht zu werden. Dort war es nur noch dunkel. Die Türe vor mir war verschlossen. Ich leuchtete mit meiner Laterne ein bisschen genauer hin und fand einen Riegel, der sich sehr viel einfacher bewegen ließ, als ich erwartet hatte. Auch das Holz der Türe schien noch immer vollkommen in Ordnung zu sein.

Die Türe schwang langsam, aber ohne größere Schwierigkeiten in einen großen Saal auf, dessen gewölbte Decke von dicken Säulen getragen wurde. Der Raum war etwa doppelt so lang wie breit und in gutem Zustand. Der Boden bestand aus bemalten Kacheln und hatte ein Muster aus Blättern und Zweigen. Das Licht meiner Laterne warf unheimliche Schatten der Säulen auf Decke und Wände, ich hatte das Gefühl beobachtet zu werden, denn ich konnte wegen der Steinsäulen nicht jeden Winkel des großen Raumes sehen. Ich hielt den Atem an und lauschte.

Stille. Meine Sinne hatten mir sicher nur einen Streich gespielt. Oder war mir doch jemand gefolgt? Ein eisiger Schauer lief über meinen Rücken und ich lehnte mich Halt suchend an eine der Säulen. Erst jetzt sah ich, dass die Kapitelle der steinernen Stützen mit schrecklich verzerrten Tierköpfen verziert waren. Der Anblick hatte mich so erschrocken, dass mein Herz aus meiner Brust zu springen schien. Ich versuchte mich zu beruhigen, doch das Spiel der Schatten auf den Köpfen gaukelte mir immer wieder vor, dass die verstörenden Fratzen lebendig waren. Ich war kurz davor, einfach wieder umzukehren, da entdeckte ich eine Türe, die bisher von den Säulen verborgen worden war.

Erleichtert stieß ich sie auf und gelangte in einen weiteren Flur. Doch dieser hatte nicht mehr das Aussehen eines gemauerten Stollens. Viel mehr fühlte ich mich wie in einem herrschaftlichen Haus. In einigen Halterungen an der Wand hingen Fackeln. Nach einer kurzen Überprüfung stellte ich fest, dass sie trocken und noch brauchbar waren und entschloss mich dazu wenigstens zwei davon zu entzünden. Sobald aus dem zuerst nur zögerlichen Flackern eine ordentliche Flamme geworden war, konnte ich vor Staunen keinen Schritt mehr tun.

Die Decke hatte ein dunkles Nachtblau und funkelte von goldenen Sternen. Aufwändig gemeißelte Pilaster unterbrachen die glatte Wand in regelmäßigen Abständen. Eine in Stein gehauene Eichenzweiggirlande zog sich die gesamte Decke entlang. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich kleine Vögel zwischen den Blättern und meine Sinne spielten mir einen Streich, denn ich glaubte das Zwitschern hören zu können. Doch die Vögel waren wie die Girlande aus Stein und leblos.

Wer hatte diesen verborgenen Palast angelegt? Warum führte eine Treppe aus einem verfallenen Kloster hierher? Ich folgte dem Gang weiter, stieß auf mehrere verschlossene Türen, konnte jedoch keine öffnen. Erst bei der achten Türe hatte ich Glück. Sie ließ sich mit ein wenig sanfter Gewalt öffnen. Die Kerze in meiner Laterne war inzwischen erloschen, also blieb mir nichts anderes übrig als eine der Fackeln zu nehmen und mich durch den Türrahmen zu schieben.

Wieder öffnete sich ein großer Saal vor mir. Er war mehrere Stockwerke hoch und von einer Säulenreihe umgeben, der eine Empore trug, die drei Seiten des Raumes einnahm. An der Stirnseite, der Türe genau gegenüber gab es eine weiter Empore, allerdings nur drei Stufen höher als der restliche Saal. In den Ecken neben der Türe gab es zu beiden Seiten eine Wendeltreppe, die ganz offensichtlich den Zugang zu dem umlaufenden Gang in der zweiten Etage führte. Es gab keinerlei Möbel oder Schmuck. Der Stein der Säulen jedoch war poliert, bis er glänzte. Der Raum war Ehrfurcht gebietend, ein Thronsaal ohne Thron, doch ganz offensichtlich ein Raum, der der Verehrung einer Person gewidmet war.

Das Licht der Fackel reichte nicht bis zur Decke des Saales, dennoch konnte ich in ihrem Dämmerlicht die Ausmaße des gesamten Raumes erfassen. Welche Feste mussten hier gefeiert worden sein! Auch hier fand ich mehrere noch brauchbare Fackeln und entzündete sie. In ihrem Licht wurde der Raum immer deutlicher sichtbar. Und er beeindruckte durch seine Schlichtheit viel mehr, als es ein üppig geschmückter Raum getan hätte.

Ich stieg die Stufen am Ende des Raumes empor und schaute zurück auf den Saal und die große Empore. Auf ihr mussten Höflinge gestanden haben während dort wo ich mich gerade befand einmal ein Thron gestanden haben musste. An der Rückwand gab es eine weitere Türe, sie stand offen und gab den Blick auf einen kleineren Raum frei, der wie der zentrale Flur einer ganzen Wohnung wirkt. In allen seinen Wänden gab es mindestens eine Türe. Die meisten konnte ich ohne Werkzeug nicht öffnen, dich ich hatte längst beschlossen, später noch einmal mit den passenden Werkzeugen zurück zu kommen. Dieser unterirdische Palast faszinierte mich und ich wollte ihn vollständig erkunden.

Ich verließ den Thronsaal wieder, suchte den Weg zurück in den ersten Saal, aber welche Türe im Korridor ich auch öffnete, den Saal konnte ich nirgendwo finden. Langsam geriet ich in Panik. Ich war hier viele Meter weit unter der Erde und niemand wusste überhaupt, wohin ich am Morgen aufgebrochen war. Niemand würde mich hier suchen. Nach einer Weile panischen Suchens, wurde mir klar, dass ich nicht einmal mehr wusste, welche Türen ich schon geöffnet hatte und welche noch nicht. Ich machte an jede Türe die ich geöffnet hatte mit einer der noch nicht entzündeten Fackeln ein deutliches Kreuz mit der schwarz verkohlten Spitze. Der Korridor war länger als ich erst angenommen hatte und die Türen nahmen kein Ende. Doch hinter den meisten befanden sich nur kleine Zimmer ohne weitere Türen oder Gänge.

Mit jeder neuen Türe klammerte sich die Verzweiflung stärker um mein Herz. Irgendwo musste doch der Raum mit den schrecklichen Tierköpfen sein. Die nächste Türe. Wieder nichts. Das Kreuz gemacht und weiter. Mit Wucht warf ich mich gegen die verklemmte Türe. Ächzend gab sie nach, doch auch hier gab es nichts als einen kleinen unscheinbaren Raum. Kalte Angst umklammerte meine Brust und langsam begannen die letzten Fackeln zu verlöschen. Würde ich in völliger Dunkelheit einen Ausweg finden können? Ich hatte es ja auch schon im flackernden Licht der Fackeln bisher nicht gefunden.

Ich schickte ein Stoßgebet zum Himmel, auch wenn ich daran zweifelte, dass es hier, so tief unter der Erde und so nah an den Pforten der Hölle überhaupt gehört werden konnte. Türe um Türe arbeitete ich mich weiter voran, dann begann auch die letzte Fackel zu flackern und wurde immer dunkler. Verzweifelt stieß ich eine weitere Türe auf und sah im letzten Schein der verlöschenden Fackel eine Stufe. Danach stand ich in völliger Schwärze.

Auf allen Vieren tastete ich mich die Stufen hinauf. Stolperte mehr als zu laufen, schürfte mir Arme und Schultern an den rauen Steinen der Wände auf, aber alles woran ich noch dachte war: raus, nach oben, ans Licht! Ich tapste endlos durch eine Dunkelheit, die mich immer mehr zu verschlingen drohte. Ich glaubte gehässiges Gelächter zu hören und kletterte in Panik weiter die zerfallene Treppe hinauf. Ich spürte sie in meinem Rücken, sie kamen näher, sie würden mich einholen und zurück in die Tiefe zerren. Ich stießt mir das Knie auf und konnte mich nur noch humpelnd Stufe für Stufe weiter nach oben ziehen.

Ich hörte Schritte hinter mir, sie kamen näher. Ich musste weiter, egal wie sehr das Knie schmerzte. Ich konnte nur hoffen, dass die Treppe irgendwie an die Oberfläche führen würde. Doch ich kam nicht so schnell voran, wie ich es wollte. Das Lachen war wieder zu hören und es war nah, viel zu nah. Die Angst verlieh mir Flügel und gerade als ich eine Hand an meinem Knöchel zu spüren glaubte, stolperte ich ins Freie. Ich robbte so weit von der Treppe weg wie möglich, bevor ich mich umdrehte und nach meinen Verfolgern sah.

Doch da war niemand. Ich lag auf dem feuchten Waldboden vor der Treppe in der Ruine, die ich selbst frei geräumt hatte, doch der Zugang war wieder mit Schutt und Steinen verschlossen. Die Sonne wärmte mein Gesicht, ich hörte die Vögel zwitschern und nach ein paar tiefen Atemzügen fiel die Angst wieder von mir ab. Trotzdem konnte ich es nicht erwarten, den Wald endlich zu verlassen. Er war mir fremd und unheimlich geworden. Ich erreichte den Weg nach wenigen Minuten und freute mich auf mein Heim. Dort würde ich sicher sein und nie wieder ein Wort über den heutigen Tag verlieren.

Ich bog um die Ecke und warf einen Blick auf mein Haus, doch was ich sah, erschreckte mich. Dort befanden sich nur noch die verfallenen Reste der kleinen Kate von der ich am vergangenen Morgen aufgebrochen war. Das Dach war eingestürzt, die Wände verfallen und auch der Garten war verwildert. Das konnte nicht in einer einzigen Nacht geschehen sein. Ich war durstig und fand wenigstens den Brunnen noch in einem guten Zustand vor. Langsam zog ich den Eimer an der langen Kette nach oben und schöpfte mir etwas von dem kalten, klaren Nass ins Gesicht, bevor ich einen Schluck aus dem Eimer nahm und meinen Durst löschte. Ich stellte den Eimer auf den Brunnenrand und sah nachdenklich auf die Reste meiner Heimstatt.

Was war geschehen? Mein Verstand konnte keinen Sinn in die vielen Dinge bringen, die meine Augen sahen. Nach einer Weile trat ich wieder an den Brunnen zurück und sah, wie sich mein Gesicht im Wasser des Eimers spiegelte. Es war das Gesicht eines alten Mannes mit schlohweißen Haaren.

Das Buch von Mantigoé (Arbeitstitel: Neue Welt) Töchter der Nacht

Sie trafen sich auf einer kleinen Lichtung im Wald. Ein kreisrunder Platz, nur mit niedrigem Gras und Moos bewachsen. Sanft fiel das Mondlicht auf das satte Grün des weichen Bodens. Nur das düstere Dickicht der umstehenden Bäume konnte auch der Mond nicht erhellen.

 Als sie die Lichtung unter dem wolkenlosen Sternenhimmel betraten, verstummte das leise Rascheln der Blätter. Aus dem Wald traten andere wie sie. Frauen jeden Alters, doch alle mit dem unwiderstehlichen Drang diesen Platz aufzusuchen. Wortlos bildeten sie einen Kreis.

Nyra schloss die Augen und es war als ob die Stille zu ihr spräche. UngehörteWorte, die sich in ihrem Kopf formten. Wie in Trance sprach sie die Worte mit. Erst still, nur mit den Lippen, dann immer lauter. Und ihre Schwestern taten es ihr gleich...

        "Wir sind die Töchter der Nacht, die Kinder des Mondes, nur er gibt uns Kraft."

Wie ein magsiches Mantra wiederholten sich die Worte immer wieder. Nyra fühlte sich eins mit den anderen, fühlte sich in die Luft gehoben, leicht und zugleich völlig geborgen und sicher. Sie war Teil eines Ganzen. Eine Erkenntnis, die sie zutiefst erschütterte und gleichzeitg unendlich glücklich machte.

Sie spürte das feuchte warme Gras unter ihren Füßen, öffnete die Augen und sah, dass die Bäume am Rande der Lichtung mit Ihren Stämmen und Ästen Säulen und Bögen bildeten, eine Kathedrale aus Holz und Laub.

Ihre Schwestern richteten ihre erstaunten Blicke genauso zum Himmel, wie Nyra es tat. Ein sanfter, warmer Strahl reinen Mondlichtes erhellte den Tempel und ließ ihre Gesichter aufleuchten. Nyra fühlte eine neue, unbekannte Kraft in sich und begriff, was es bedeutete, eine Tochter der Nacht zu sein.

Sie würde nie wieder schutz- und hilflos sein!

Einsamkeit

Leere.
Nichts.




Angst.
Verlassenheit.
Unsicherheit.
Resignation.




Selbstaufgabe.
Verzweiflung.
Sinnsuche.





Erkenntnis.
4 Fragen.





Keine Antwort.

Sommernachtstraum

Der Tag war viel zu warm. Hochsommer im Frühling. Selbst im Schatten war es schon zu warm, um noch angenehm zu sein. Wir hatten schnell die Klamotten abgelegt, als wir in den Garten gingen. Er lag noch auf seiner Liege in der Sonne, während ich meine Beine in den Schwimmteich baumeln ließ, um mich ein bisschen abzukühlen.

Ich genoss die Kühle des Wassers und merkte nicht, dass er sich an mich herangeschlichen hatte. Und als ich es merkte, war ich auch schon auf dem Weg ins Wasser. Ich tauchte unter, drehte mich um und schwamm an den Rand. "Du Blödmann!" Er reichte mir die Hand, um mir aus dem Becken zu helfen, aber ich zog ihn einfach mit ins kühle Nass. Wir tollten eine Weile wie kleine Kinder im Teich.

Es war einfach schön, wurde aber doch ein kleines bisschen kalt. Immerhin war noch immer Frühjahr und nicht Sommer. Das Wasser hatte sich noch nicht aufheizen können. Wir beschlossen, uns zum Trocknen eine Weile in die Sonne zu legen. Er hat so eine riesengroße Liege für zwei und als er so neben mir lag, schmiegte er sich nach einer Weile eng an meinen Rücken.

Ich ließ es geschehen und genoss das Gefühl, in seinen Armen sicher und geborgen zu sein. Ich spürte die warme Sonne auf meiner Haut, seine Hand an meiner Hüfte, seinen Körper in Löffelchenstellung hinter mir. Ich wäre fast eingeschlafen, wenn ich da nicht noch etwas anderes in meinem Rücken gespürt hätte. Bevor ich noch etwas sagen konnte, küsste er meine Schulter. "Darf ich?"

Hätte ich nein sagen sollen? Ich ließ ihn gewähren, ließ ihn meine Haut streicheln, und als er mich dann sanft auf den Bauch drehte, war ich längst bereit. In der warmen Sonne ließ ich mich von ihm nehmen, genoss seine Zärtlichkeiten, seine Kraft und Hingabe und schlief hinterher glücklich in seinen Armen ein.

Böse Überraschung

Da mache ich mir doch die Tage mal was schnelles in der Mikrowelle warm. Ein Reisgericht. Also so ein schneller Mikrowellenreis im Aufreißbeutel. Nunja. Die Sorte war "indisch" und es roch auch sehr verführerisch.

Und es sah auch gut aus. Also rein optisch hatte ich da nen ganzen Teller voll Reis vor mir, deutlich gelb gefärbt, sehr würzig und auch lecker. Ich hab mir den Reis auch schmecken lassen. Nur habe ich den Fehler gemacht, im Nachhinein die Zutatenliste zu lesen. Nicht, dass ich da hunderte E-Nummern gefunden hätte oder sonstiges giftiges, potentiell krebserregendes Zeug.

Ich muss auch zugeben, dass ich es erst beim zweiten Lesen wirklich bemerkt habe: laut Aufdruck enthielt das, was ein ganzer Teller Reis auf aussah,  gerade mal  36%  Reis. Woraus die restlichen 64% waren, ist leider nicht vermerkt, denn das muss mehr gewesen sein, als die dort aufgeführten Gewürze.

Auf der Vorderseite war von "reich an Ballaststoffen" die Rede... ich hoffe inständig, dass die 60% Auffüllmenge Weizenkleie war oder was ähnliches. Und nicht Plastik, Styropor oder sowas ;-)

Aber ist es nicht Erschreckend, dass ein MikrowellenREIS der Firma REISfit zu gerade mal einem Drittel aus Reis besteht??? Ich kauf in Zukunft nur noch den von Onkel Ben, da steht drauf dass mindestens 98% des Inhaltes Reis sind...



Die Bushaltestellen-Theorie

Bis heute war mir gar nicht bewusst, dass ich sowas mal aufgestellt habe, also zumindest hatte ich ihm den Namen noch nicht gegeben... ich hatte nur die Behauptung aufgestellt, dass man, wenn der eigentliche Zielort genau zwischen zwei Bushaltestellen liegt, eher dazu tendiert, an der ersten Haltestelle auszusteigen und den Rest des Weges zu gehen, als an Ziel vorbei zu fahren und die gleiche Strecke zurückzugehen.

Ich hab keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich hab mich mal selbst beobachtet und drauf geachtet: ich mache das tatsächlich so... machen das alle? Die meisten, denen ich davon erzählt habe, haben mich bisher bestätigt. Aber es mag Ausnahmen geben...